Montag, 3. Februar 2014

8. Februar - Der Tag des Jungen Antifaschisten

Informationen zur Geschichte des Tages des Jungen Antifaschisten, der jährlich am 8. Februar begangen wird (aufgeschrieben von Maria Michailovna Soldatova)

Am 8. Februar 1964 haben die Mitglieder des Klubs der Internationalen Freundschaft („KID“) am Moskauer Pionierpalast einen Aufruf an ihre Altersgenossen sowie an das Zentralkomitee des Komsomol, an das Moskauer Stadtkomitee des Komsomol, an die CIMEA, ein Mitglied des Weltbundes der Demokratischen Jugend (WBDJ) gerichtet, den 8. Februar jährlich als den Jahrestag des Jungen Antifaschisten zu begehen. An diesem Tag wurden in verschiedenen Ländern ihre Altersgenossen im Kampf gegen den Faschismus getötet.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Woche des Gedenkens im Bezirk Hamburg Nord

Veranstaltungen des Kuratoriums der „Gedenkstätte Ernst Thälmann“ zur Woche des Gedenkens anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee:


30. Januar 2014, 16:30 Uhr: 

Ehrung der Hamburger Widerstandskämpfer 

im Ehrenhain des Ohlsdorfer Friedhofs; Bergstr., in der Nähe des Haupteingangs


02. Februar 2014, 14:00 Uhr: Ausstellungseröffnung in der Gedenkstätte: 

Hans S. Verfolgt, Verschleppt, Vergessen – Aus dem Leben eines Homosexuellen

Mit Lesung und anschließender Diskussion. Die Ausstellung ist zu sehen vom 02. bis zum 22. Februar 2014.



Samstag, 26. Oktober 2013

Bürgerliche Herrschaft in der Krise

Alle Veranstaltungen der Reihe "Bürgerliche Herrschaft in der Krise" können jetzt online nachgehört werden!

Hier geht's zur Dokumentation.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Neunzig Jahre HAMBURGER AUFSTAND 1923

Die Gedenkstätte Ernst Thälmann in Hamburg erinnert mit zahlreichen Aktivitäten an die Tage des Hamburger Aufstandes mit Filmen, Lesungen, sowie der Eröffnung einer Ausstellung, über den Widerstand der Arbeiter in Deutschland im Oktober 1923. 

Am 20. Oktober 14 Uhr Eröffnung der Ausstellung, danach wird der Film der ,,Hamburger Aufstand“ gezeigt.

Am 22. Oktober 19 Uhr Lesung aus Protokollen der Hamburger Bürgerschaft vor und nach dem Aufstand, aus dem Buch von Larissa Reissner, sowie aus dem Text von Ernst Thälmann 1925 geschrieben, ,,Die Lehren des Hamburger Aufstandes“.

Am 24. Oktober um 19 Uhr zeigen wir den Film „Ernst Thälmann Sohn seiner Klasse“.

Am 25. Oktober um 19 Uhr den zweiten Teil „Ernst Thälmann Führer seiner Klasse“.

Alle Veranstaltungen finden in der Gedenkstätte Ernst Thälmann in Hamburg statt!

Dienstag, 24. September 2013

Bürgerliche Herrschaft in der Krise

Veranstaltungsreihe Oktober bis Dezember 2013 in Hamburg

Die seit Jahren andauernde weltweite Wirtschaftskrise tritt in immer neuen Formen an die Oberfläche. Ein Crash dieser Schwere und Dauer führt zu dramatischen sozialen und politischen Verwerfungen:

Der neoliberal radikalisierte Kapitalismus beschleunigt die rücksichtslose Umverteilung von unten nach oben und die massenhafte Verelendung. In rasendem Tempo wird auch die Fortsetzung der ohnehin schon aggressiven Politik mit gewalttätigen Mitteln (Militäroperationen, Liquidierung von Feinden, Anzettelung von Bürgerkriegen) und der Umbau des bürgerlichen Rechtsstaats zu einem Hochsicherheitsstaat vollzogen. Ob es die Kooperation zwischen NSA und BND mit dem Ziel der Totalüberwachung der Bevölkerung ist oder staatsterroristische Maßnahmen wie die sich mehrenden Drohnenmorde und die von der US-amerikanischen  Regierung geführten Todeslisten sind  – die bürgerliche Herrschaft nimmt offenbar eine andere, bedrohlichere Form an.

In unserer neuen, zweiten Veranstaltungsreihe 2013  wollen wir uns, anknüpfend an die erste im vergangenen Jahr, „Kapitalismus in der Krise“, den staats-, kriegs- und machtpolitischen Folgen der Krise nach innen und außen widmen.

Sucht die bürgerliche Gesellschaft einmal wieder einen Ausweg im „nacktesten, frechsten, erdrückendsten und betrügerischsten Kapitalismus“, wie Bertolt Brecht den Faschismus nannte? Inwieweit braucht das Kapital den autoritären Staat? Welche Macht und welchen Einfluss haben Rechtspopulisten und Neonazis auf die Regierungspolitik westlicher Staaten? Welche politischen und historischen Fehler hat der organisierte Antifaschismus begangen? Tragen die Konzepte der Einheits- und Volksfrontpolitik überhaupt noch? Wie müssten zeitgemäße antifaschistische Strategien aussehen?

Diese und viele andere Fragen sollen in unserer neuen Veranstaltungsreihe ausführlich diskutiert werden. Auch diesmal konnten wir u.a. renommierte Experten wie den Historiker Ingo Niebel, den Juristen Andreas Wehr, den Journalisten Sebastian Carlens (junge Welt) als Referenten gewinnen. Den Abschluss bildet ein Kulturabend mit dem Schauspieler und aktiven Antifaschisten Rolf Becker.

Alle Infos, alle Veranstaltungen: http://www.kapitalismus-in-der-krise.de/

Samstag, 21. September 2013

Ernst Thälmann - vor 69 Jahren feige ermordet

Rede des Vorsitzenden des Kuratoriums Gedenkstätte Ernst Thälmann zum Jahrestag der Ermordnung Thälmanns

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde, liebe Anwesende, Eppendorferinnen und Eppendorfer,

Wir haben uns heute hier vor der Gedenkstätte versammelt, um des Tages der Ermordung Ernst Thälmanns gedenken. Heute vor 69 Jahren wurde Ernst Thälmann Im Konzentrationslager Buchenwald feige ermordet.
Lasst mich einige Passagen aus dem Thälmann-Report von Eberhard Czichon und Heinz Marohn zitieren, sie beleuchten meines Erachtens treffend die Situation und sind nicht, wie bereits andere Dokumente, durch die Zensur der heutigen Geschichtsumschreibung gelaufen....

Samstag, 13. Juli 2013

Einweihung eines Ernst Thälmann-Denkmals

Am 13. Juni 2011 wurde im Ort Telman in der Nähe St. Petersburgs ein Thälmann Denkmal eingeweiht.

Aus Telman berichtet Michail Matrenin

Die Geschichte Russlands setzt sich zusammen, ähnlich einem großen Mosaik, aus einmaligen Geschichten großer und kleiner Besiedlungen. Die Geschichte des Ortes am Rand von Kolpino reicht bis in die Zeit von Katharina der Großen zurück. Die Zarin erwog, Ausländer für die Entwicklung der Landwirtschaft und der Industrie des Russischen Imperiums anzusiedeln. Im Manifest von 1763 war festgelegt, dass den Übersiedlern die Glaubensfreiheit gewährt wird, sie von Abgaben und Diensten für einen Zeitraum von 10-30 Jahren befreit sind, ihnen zinslose Darlehen auf 10 Jahre gewährt werden und weitere Vergünstigungen. Man plante Kolonisten aus verschiedenen Ländern zu holen, jedoch einige Staaten verweigerten diesen „Kaderabfluss“, und so kamen im großen Maßstab nur Deutsche.